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Finca-Tagebuch 2009 |
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L o v e,
you have asked for my Ten Commandments. |
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Liebe Freunde,
in meinem Posteingangsordner häufen sich liebe Weihnachtsgrüße, und bequem wie ich bin, verbinde
ich die Antwort und den Dank mit einem Gruß an euch alle, die mir, uns und der Finca in diesem
Jahr gute Worte, Gefühle, Impulse und Werke geschenkt haben. |
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S o n n e n w e n d e ist heute am 21. Dezember 2009 um 18:47 MEZ. Jahrtausende war dies für unsere |
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Leseprobe aus "Muscheln in meiner Hand " von Anne Morrow Lindbergh: ....so wenig Möbel wie möglich. Ich werde nicht viele brauchen. Danke, Anke! |
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Aus "Mieses Karma" von David Safier: In meinem hundertunddreizehnten Leben als Ameise begab ich mich mit einer Kompanie an die Erdoberfläche. Wir sollten im Auftrag der Königin das Terrain rund um unser Reich erkunden. Wir marschierten durch die sengende Hitze auf heißem, sonnenerwärmtem Gestein. Da verfinsterte sich binnen Sekunden die Sonne auf fast schon apokalyptische Art und Weise. Meine Augen spähten gen Himmel und ich erblickte die Sohle einer Frauensandale, die sich unaufhaltsam auf uns herabsenkte. Es war so, als fiele uns der Himmel auf den Kopf. Und ich dachte bei mir: Schon wieder muß ich sterben, weil ein Mensch nicht angemessen auf seine Schritte achtet. |
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Laßt euch verzaubern von Khalil Gibrans "Von Gott":
Als vor Zeiten der erste bebende Laut über meine Lippen drang, erklomm ich den heiligen Berg und sprach zu Gott.
Und ich sagte: "Herr ich bin dein Diener. Dein geheimer Wille ist mein Gesetz, und ich folge dir immerdar.
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Eine chinesische Geschichte von unbekanntem Autor:
Es war einmal eine alte Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen,
welche sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste.
Am Ende der lange Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch
halb voll. |
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Die fünf Monate alte Schäferhündin Gala besucht uns mit ihrem Personal Valenti und Laila. |
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Heute mute ich euch mal richtig viel Lesestoff zu, nochmal Tiziano Terzani.
.. auf meiner Reise durch die Welt, unterwegs zu Ärzten, Magiern und Meistern, war mir klar geworden,
dass es keinen Sinn hatte, die Reise fortzusetzen. Denn eine Therapie aller Therapien gibt es nicht.
Man kann nichts weiter tun, als so bewusst, so natürlich und so einfach wie möglich zu leben, sich von Wenigem,
aber Gesundem zu ernähren, richtig zu atmen und die Bedürfnisse herunterzuschrauben, den Konsum soweit
wie irgend möglich zu beschränken und seine Wünsche unter Kontrolle zu halten, um so neue Freiräume zu
gewinnen ... Seite 628 |
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Entspannungsübung aus: Noch eine Runde auf dem Karussel von Tiziano Terzani. Strecke dich aus, leere deinen Geist von allem, was ihn beschäftigt, entspanne deine Muskeln, löse alle Knoten. Atme tief ein. Spüre deinen Atem, folge ihm in die Arme, die Hände, die Beine; spüre, wie er reinigt, Schädliches beseitigt, heilt. Stelle dir vor, wie dein Atem alles Unreine hinwegfegt. Lass zu, dass alle deine Körperteile im Boden versinken, lass alle Organe los, stell dir vor, wie sich deine Nieren auf den Boden betten, lass es zu, dass sich die Haut an deinen Lenden von den Knochen löst und in deinen Augenwinkeln eine tiefe Freude aufkommt. Lass dich gehen. Du ruhst in den Armen von Mutter Erde. Bleib so, in der Weite des Universums, ohne etwas zu tun, ohne etwas zu denken. Löse diesen Kloß, den du im Hals spürst, weil dich vielleicht Versäumtes sorgt. Komm, löse ihn auf, lass ihn weich werden. Du bist glücklich, auch wenn dich niemand versteht. Du bist es, der mit all seiner Kraft alles abstößt, was nicht zu deinem Körper gehört. Weg damit... |
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Zitat aus: Noch eine Runde auf dem Karussel von Tiziano Terzani. Eknath Easwaran, ein indischer, 1999 verstorbener Mystiker, der vierzig Jahre zunächst englische Literatur und dann Meditation in Berkeley lehrte, erzählt, wie ihm seine Großmutter, eine Art spirituelle Leitfigur für ihn, einmal eine einfache, aber bedeutende Lektion fürs Leben erteilte. Als er, ein Junge noch, mit dem Tod eines Verwandten nicht zurechtkam, forderte sie ihn auf, sich auf einen breiten Lehnstuhl zu setzen und sich mit aller Kraft dort festzuhalten. So klammerte er sich an die Armlehnen, während sie versuchte, ihn wegzureißen, was ihr auch gelang. Und der Widerstand hatte ihm auch noch wehgetan. Nun bat ihn die Großmutter, sich noch einmal zu setzen, nun aber keinen Widerstand zu leisten. Sie hob ihn sanft vom Stuhl und nahm ihn in die Arme. "So ist es auch mit dem Tod. Du kannst wählen, wie du aus dem Leben scheiden willst. Denk immer daran." |
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Dschalal ad-Din ar-Rumi:
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| Zum Tagebuch des Jahres 2008 |
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