Der Weg ist das Ziel ...

Fassung 22. Januar 2010

Gelegentlich

werde ich nach meiner Vorgeschichte gefragt. Ich kam im März 1947 in Stuttgart in diesen Körper und wurde Werner Zieger genannt. Die Schule verließ ich kurz vor dem Abitur, doch erreichte ich einen gewissen gesellschaftlichen Status als Inhaber eines Handwerksbetriebs.

1976 zog mich Hesses Siddharta nach Indien. In Poona gelangte ich zu Osho und erhielt als dessen Schüler den Namen Gyanyogi. Ich eröffnete das Nadam Rajneesh- Meditation- Center auf meinem Hof in der Rhön. Selbsterfahrungsjahre und 3 Jahrzehnte Suche folgten.
Durch Oshos Ausweisung aus den USA verlor ich dorthin verliehenes Kapital und begann als EDV- Berater in den 80ern eine weitere Gewerbeetappe.
So konnte ich 1994 das Land erwerben, das mich seither festhält. Hier endete nach und nach meine Suche und es ergab sich, daß mir eine neue Rolle als eine Art Fährmann zufiel.

Jetzt

leben wir als Gruppe von Freunden, als Großfamilie selbstverantwortlicher Erwachender. Unser Leben vereinfacht sich, unser gefühlter Reichtum nimmt zu.
Wir erkennen den Sinn eines gesunden Egos darin, möglichst wenig Leid für uns und die Umwelt zu erzeugen und nutzen unseren Ausflug in die Zeit, um mit Tieren in der Natur zu leben und zu lernen.

An unserer Lebensweise interessierte Zeitgenossen können in unseren Unterkünften Ferien machen. Wer hier mit uns in eigener Verantwortung überwintern oder ganz hier leben möchte, sollte Freude am und etwas Erfahrung im Gärtnern haben. Nach Absprache sind dann Freier Aufenthalt, Freie Unterkunft oder Freie Kost und Logie möglich.



Wenn sich die Tür nach innen öffnet,

brauchst du kein Wissen mehr, nicht von Meistern und nicht aus Büchern. Aus dem Herzen nimmst du den Verstand als das was er ist und vergisst dein Suchen. Erwachend vereinfachst du dein Leben und befreist dich mehr und mehr von Verpflichtungen und Pflichten. Du beginnst, einfach nur zu SEIN, siehst hinaus und fällst in das Lachen der Sehenden ein.














Foto © Regina Kurschat

Retreat Monitoring

Alleine in der Natur in einem kleinen Blockhaus, mit dem Nötigen versorgt, alles Andere hinter sich lassend, ist eine bewährte Möglichkeit, mit sich SELBST in Verbindung zu treten. Wie beim Zazen wird der ständige Gedankenfilm allmählich transparenter und gerät ins Stocken. Plötzlich erscheint die "Leinwand". Dies erleben manche Besucher intensiv. Bei diesem Prozess bin ich bei Bedarf präsent.

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